Workshopbeschreibungen 2020

Folgende Workshops sind auch bei TP#2 geplant:
(Achtung, Änderungen sind wahrscheinlich und Ergänzungen sicher! Was fix fix ist, erfahrt ihr spätestens 2 Wochen vor Beginn.)

Fix: Finanzen hä? Finanzen wäh? Finanzen yeah!
(Kein?) Geld, Kapitalismus, Präkariat. Umgang mit Geld in sozialen Bewegungen und Projekte. Nach einer kurzen philisophischen Auseinandersetzung mit dem schwierigen Thema Geld, wenden wir uns der Gesaltung von Geld für usnere Zwecke zu. Finanzanträge schreiben, Projekte abrechnen, Berichte schreiben … alles unbeliebte aber wichtige Aufgaben, die das Bestehen unserer Bewegung sichern.

Angefragt: Moderation von Gruppen und Meetings
Dreht ihr euch bei Gruppentreffen oft im Kreis? Wisst ihr nicht mehr welche Entscheidungen getroffen wurden und wer Verantwortung für was übewrnommen hat? Reden immer wieder die selben während andere nie zu Wort kommen? Mit diesen Fragen wollen wir uns beschäftigen und gemeinsam erproben, welche Methoden in welchen Zusammenhängen gut funktionieren.

Fix: Action!
Aktionsformen im Überblick: was geht da so zwischen Petitionen und ungehorsamen Protesten? Die Welt der Aktionsformen ist bunt und kreativ – auf die Kombination und Abwechslung kommt es an! 🙂

Angefragt: Von der Strategieentwicklung zur Aktion
In diesem Workshop setzen wir uns in kurzen Blitzlichtern mit den Schritten von der Vision zu konkreten Aktionsplanung auseinander: Theories of Chance, Strategie und Taktik, kollektives Lernen und Reflektieren, Ziele definieren, Aktionen planen. Ziel des Workshops ist, knappe Einblicke in verschiedene Tools und Konzepte zu geben. Für alle, die gerne, den Überblick haben 😉

Angefragt: Digitale Selbstverteidigung (für Anfänger & Fortgeschrittene)
Im Workshop wird gezeigt, wie man sich selber in der digitalen Welt schützen kann, wenn Laptop und Smartphone benützt werden.Ziel sollte sein, möglicht wenige digitale Spuren zu hinterlassen.

Angefragt: Kenne deine Rechte!
Vortrag und Diskussion zu Versammlungsrecht, rechtliche Infos, Repressionsrisiko. Fragen, die ihr immer schon zu euren Aktionsformen stellen wollt.

Fix: Aktionstraining Ziviler Ungehorsam
Wir befinden uns in einer Sitzblockade vor einem Kohlekraftwerk (einem Waffenkonzern, einer Demo von Rechtsextremen…) und Polizist*innen beginnen die Ersten von uns wegzutragen. Die Polizei versucht uns während einer Aktion gegen die Zerstörung eines Naturschutzgebietes für den Bau einer Autobahn einzukesseln. Während einer Swarming-Aktion von Extinction Rebellion machen uns aggressive Autofahrer*innen zu schaffen. Bei Ende Gelände stehen wir plötzlich vor einer scheinbar unüberwindbaren Polizeikette…
Für gelingende Aktionen gewaltfreien Ungehorsams benötigen wir gute Vorbereitung und verschiedene Aktionstechniken. Eine hervorragende Gelegenheit, um einige zu erlernen, ist dieses Training.

Angefragt: Aktiv sein und bleiben – was braucht es dafür?
Was bedeutet nachhaltiger Aktivismus für mich und für uns? Und was hat das mit dem Guten Leben für Alle zu tun, für das wir uns einsetzen? In diesem Workshop erkunden wir gemeinsam Antworten auf die Frage, wie sich politisches Engagement so gestalten lässt, dass es uns damit langfristig gut geht. Neben Basics für individuelle Selbstfürsorge konzentrieren wir uns dabei auf die kollektive Ebene – wie könnte zukunftsfähige Bewegungskultur aussehen? Und was können wir dafür von anderen Bewegungen lernen?

Fix: (Pro-)feministisches Kommunikationstraining (für Beginner*innen)
Anhand von Musikbeispielen, Inputs und der Reflexionsleistung der Gruppe sollen eigene Positionierungen und Eingebundenheit in Machtverhältnisse bewusst gemacht, sowie gemeinsame Möglichkeiten für eine diskriminierungsfreiere Kommunikation erarbeitet und diskutiert werden.

Angefragt: Wie krieg ich meine Aktion easy in die Zeitung? Erfolgreiche Pressearbeit für Aktivist*innen
Ihr seid wieder auf der Straße, habt den wildesten Flashmob / die größte Demo / das geilste Banner / die kreativste Blockade / die beste Vernetzungskonferenz des Jahres organisiert, aber wenn jetzt auch noch darüber berichtet werden würde, könntet ihr 1000 mal mehr Menschen erreichen? Massenmedien spielen immer noch eine zentrale Rolle für die öffentliche Meinungsbildung. Mit ein paar einfachen Tricks schreibt ihr eure eigenen Presseaussendung und findet raus, was die Presse braucht, um drauf anzuspringen.

Fix: Kampagne – was ist das und wie geht das?
Einzelne Aktionen entfalten ihre politische Wirkung oft erst, wenn sie in längerfristige, durchdachte Kampagnen eingebettet sind. Was Kampagnen auszeichnet, warum es sinnvoll ist, strategisch zu planen und welche Analysen wir dafür brauchen, erfährst du in diesem Workshop. Das Format ist inputorientiert mit interaktien Formaten. Wenn es konkrete Beispiele gibt, an denen ihr gerade arbeiten wollt, gerne 🙂

Und viele mehr… schaut bitte immer wieder hier rein und haltet euch am Laufenden!

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